In der heutigen Internetumgebung können Ihre Surfaufzeichnungen selbst dann stillschweigend an andere gelangen, wenn Ihre IP verborgen ist — das nennt man ein DNS-Leck.
Sobald ein DNS-Leck auftritt, können die von Ihnen besuchten Websites Ihre tatsächlichen Netzwerkinformationen gegenüber Plattformen oder Dritten offenlegen, was ernsthafte Risiken für Ihre Privatsphäre und Kontosicherheit darstellt.
Heute ohne Umschweife — wir führen Sie Schritt für Schritt durch die korrekte Durchführung eines DNS-Leck-Tests. Nehmen Sie sich täglich nur wenige Minuten für die Selbstprüfung, um beruhigter zu surfen.

• Kurz gesagt: DNS fungiert als „Telefonbuch“ des Internets. Wenn Sie eine Webadresse eingeben, nutzt das System einen DNS-Server, um sie in eine IP-Adresse zu übersetzen.
• Wenn Sie mit einem proxy verbunden sind, Ihr System zur Auflösung von Websites jedoch weiterhin den DNS-Server Ihres lokalen ISP verwendet, nennt man das ein DNS-Leck.
• Mit anderen Worten: Ihre tatsächlichen Netzwerkinformationen können offengelegt werden. Deshalb ist es unerlässlich, regelmäßig einen DNS-Leck-Test durchzuführen.
Viele Leute fragen: „Wenn ich bereits ein IP-Tool verwende, kann es trotzdem Probleme geben?“
Die Antwort lautet: Ja.
• Häufige Ursachen sind unvollständige Konfiguration, Konflikte mit Browser-Erweiterungen, nicht deaktiviertes Systemstandard-DNS oder nicht korrekt ausgeschaltetes IPv6.
• Ohne DNS-Leck-Test wissen Sie schlicht nicht, ob Ihre Netzwerksicherheit wirklich „sicher“ ist oder nur eine Illusion.
Außerdem stützt sich modernes Tracking nicht ausschließlich auf IP-Adressen. Websites kombinieren häufig IP-Tracking mit Technologie für browser fingerprinting, um Nutzer zu identifizieren. Selbst wenn Ihre IP verborgen ist, kann ein ungeschützter browser fingerprint Sie dennoch enttarnen.
Ohne Verbindung zu einem proxy öffnen Sie eine Website für DNS-Leck-Tests und prüfen die aktuelle Adresse Ihres DNS-Servers.
Notieren:
• DNS-Server-IP
• Standort
• ISP-Informationen
Dies dient als Ihre „Basisreferenz“.
Verbinden Sie Ihr VPN oder das proxy-Tool erneut und führen Sie den DNS-Leck-Test noch einmal durch. Achten Sie auf:
• Ob sich das DNS auf die Adresse Ihres proxy-Anbieters geändert hat
• Ob Ihr lokaler ISP weiterhin erscheint
• Ob sich der Standort geändert hat
Wenn Ihre lokale Stadt weiterhin angezeigt wird, können Sie im Grunde ein DNS-Leck bestätigen.
Viele Menschen übersehen IPv6 — es ist eine wesentliche Quelle für DNS-Lecks. Empfohlen wird:
• IPv6 vorübergehend deaktivieren und erneut testen
• Oder bestätigen, dass Ihr proxy IPv6-Leckschutz unterstützt
Viele sogenannte „global proxies“ verarbeiten nur IPv4-Datenverkehr.
Das Verbergen Ihrer IP bedeutet nicht, dass Sie anonym sind. Viele Websites nutzen:
• Canvas fingerprinting
• WebGL fingerprinting
• Schriftartdaten
• Bildschirmauflösung
• Zeitzone und Sprache
zur umfassenden Identifizierung. Sie können das ToDetect fingerprint checker tool verwenden, um zu beurteilen, wie viele identifizierbare Informationen Ihr Browser offenlegt.
Achten Sie auf:
• Ob der Einzigartigkeitswert Ihres Browsers zu hoch ist
• Ob die Bewertung des fingerprint ungewöhnlich ist
• Ob WebRTC-Leaks vorhanden sind
Wenn die Einzigartigkeit Ihres fingerprint extrem hoch ist, können Sie selbst ohne DNS-Leck weiterhin präzise identifiziert werden.
Wenn Sie ein DNS-Leck entdecken, können Sie Folgendes versuchen:
• Öffentliches DNS manuell einstellen
• Verschlüsseltes DNS verwenden (DoH / DoT)
• Die integrierte DNS-Funktion Ihres proxy verwenden
Führen Sie anschließend eine weitere Runde von DNS-Leck-Tests durch, um zu bestätigen, dass das Problem behoben ist. Es wird empfohlen, mindestens zweimal zu testen, um Cache-bedingte Fehlresultate zu vermeiden.
1️⃣ Inkognito-Modus verwenden (aber nicht überschätzen)
• Der Inkognito-Modus verbirgt Ihre IP nicht — er verhindert lediglich, dass der lokale Browserverlauf gespeichert wird.
2️⃣ Browser-Cache regelmäßig löschen
• Langfristige Konsistenz des fingerprint verhindern.
3️⃣ Separate Browser-Umgebungen verwenden
• Weisen Sie beispielsweise einem Browser bestimmte Aktivitäten zu, um das Risiko der Kontoverknüpfung zu verringern.
4️⃣ Regelmäßig Tests des browser fingerprint durchführen
• Viele testen einmal und vergessen es. In Wirklichkeit können Browser-Updates und Plugin-Änderungen fingerprint-Daten verändern.
• Genau wie beim DNS-Leck-Test: Machen Sie es zur täglichen Gewohnheit.
• IP-Tools ≠ absolute Sicherheit
• IP-Wechsel ≠ kein DNS-Leck
• Sauberer Browser ≠ anonymer fingerprint
Online-Privatsphäre erreicht man nicht, indem man einfach „ein Tool einschaltet“. Es ist ein fortlaufender Prozess aus kontinuierlicher Überwachung und Tests.
Wenn Ihnen Online-Privatsphäre wirklich wichtig ist, betrachten Sie DNS-Leck-Tests und Tests des browser fingerprint als tägliche Gewohnheit.
Verbringen Sie jeden Tag ein paar Minuten mit einem DNS-Leck-Test und nutzen Sie das ToDetect fingerprint checker tool, um Änderungen in Ihrem browser fingerprint zu überwachen. Der Aufwand ist minimal, aber die Gewissheit ist erheblich.
Sicheres Surfen beginnt mit Selbstprüfung. Warten Sie nicht, bis etwas schiefgeht, um aufmerksam zu werden. Denken Sie daran: Tägliches Testen macht sicheres Surfen einfach.
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