Viele glauben, dass Plattformen ihre wahre Identität nicht sehen können, solange sie eine proxy IP verwenden. Doch die Realität ist oft nicht so einfach.
Viele Konten werden direkt nach der Registrierung markiert, gesperrt oder sogar eingeschränkt. In vielen Fällen liegt das Problem nicht an der IP selbst, sondern an einem versteckteren Problem: “DNS-Leaks”.
Aus Sicht der Plattform ist jeder Besuch und jede Anfrage ein Signal, das aufgezeichnet werden kann.
Heute sprechen wir darüber, was DNS-Leaks wirklich sind, wie Plattformen über DNS-Leak-Erkennung und browser fingerprinting abnormale Nutzer identifizieren und wie wir Probleme mithilfe von DNS-Leak-Tests und verwandten Tools beheben können.

DNS ist wie das “Telefonbuch” des Internets. Wenn Sie eine Website besuchen, verwendet das System zuerst einen DNS-Server, um den Domainnamen in eine IP-Adresse aufzulösen, bevor es sich mit der Zielseite verbindet.
• Unter normalen Umständen sollten DNS-Anfragen, wenn Sie einen proxy oder ein VPN verwenden, ebenfalls durch den proxy-Tunnel gehen.
• Viele übersehen jedoch, dass die DNS-Anfragen des Browsers oder des Systems weiterhin über das lokale Netzwerk gesendet werden können.
• Dadurch entsteht eine heikle Situation: Ihre IP scheint im Ausland zu sein, aber Ihr DNS-Server befindet sich im Inland oder in einer völlig anderen Region als Ihre IP.
• Beispiel: Ihre IP zeigt die Vereinigten Staaten an, aber der DNS-Server befindet sich in Singapur oder stammt von einem lokalen chinesischen ISP.
• Diese Art von “IP- und DNS-Standortinkonsistenz” ist in plattformseitigen Risikokontrollsystemen ein sehr offensichtliches Anomaliesignal.
Viele halten DNS nur für ein technisches Detail, doch aus Sicht der Plattform ist es eine äußerst effektive Identifikationsmethode.
• Plattformen protokollieren sowohl die Zugriffs-IP-Adresse des Nutzers als auch die Quelle der DNS-Auflösungsanfragen.
• Befindet sich die IP in Europa, die DNS-Anfrage kommt jedoch von einem asiatischen ISP, wird diese Diskrepanz leicht als proxy oder Multi-Account-Umgebung erkannt.
Kreuzvalidierung von DNS und Browser Fingerprint
Moderne Plattformen prüfen nicht nur IP-Adressen; sie führen auch browser fingerprinting durch, etwa durch Analyse von Systemsprache, Zeitzone, Schriftarten, WebGL-Informationen und Canvas fingerprints.
Wenn der browser fingerprint einen “US-Nutzer” anzeigt, der DNS-Server jedoch im Inland steht, kann diese widersprüchliche Datenlage direkt Risikokontrollen auslösen.
DNS-Korrelation in Multi-Account-Umgebungen In Multi-Account-Operationen, wenn:
• Verschiedene Konten unterschiedliche IPs verwenden
• die DNS-Anfragen jedoch aus demselben realen Netzwerk stammen
Plattformen können diese Konten über DNS-seitige Daten miteinander verknüpfen. Daher kommt es bei vielen Nutzern selbst nach dem Wechsel der IP-Adressen weiterhin zu Massen-Sperren.
In der Tat sind DNS-Probleme nicht schwer zu erkennen. Ein einzelner DNS-Leak-Test kann das Problem in der Regel aufdecken. Übliche Schritte sind:
• Verbinden Sie sich mit Ihrem proxy oder IP-Tool
• Öffnen Sie eine Website zum Testen auf DNS-Leaks
• Prüfen Sie die angezeigten DNS-Server-Standorte
Wenn die Ergebnisse einen lokalen ISP-DNS oder eine Region zeigen, die nicht mit Ihrer proxy IP übereinstimmt, können Sie im Grunde von einem DNS-Leak ausgehen.
Regelmäßige DNS-Leak-Checks sind eine Grundpraxis für alle, die in grenzüberschreitende Geschäfte, Kontobetrieb oder Datenschutz involviert sind.
Viele führen einen DNS-Leak-Test durch, sehen normale Ergebnisse und gehen davon aus, dass ihre Umgebung vollkommen sicher ist. In plattformseitigen Risikokontrollsystemen ist DNS jedoch nur eine Ebene.
Der heute kritischere Faktor ist der gesamte Umgebungs-Fingerprint. Plattformen nutzen browser fingerprinting, um festzustellen:
• ob dieses Gerät ein neuer Nutzer ist
• ob mehrere Konten vom selben Gerät stammen
• ob eine virtuelle Maschine oder eine Massenbetriebsumgebung vorliegt
Daher bedeutet ein normales DNS-Ergebnis nicht, dass Ihre gesamte Umgebung sauber ist. Deshalb greifen immer mehr Menschen zu professionellen Tools für eine umfassende fingerprint-Erkennung.
Wenn Sie eine Perspektive wünschen, die der der Plattform näher kommt, empfiehlt es sich, eine Seite wie ToDetect zu nutzen, um einen vollständigen Umgebungstest durchzuführen:
• Browser fingerprint-Eindeutigkeit
• IP- und DNS-Konsistenz
• Übereinstimmung von Zeitzone und Sprache
• Proxy- oder Umgebungsanomalien
Der Vorteil solcher Tools besteht darin, dass sie die Erkennungslogik der Plattform simulieren, anstatt nur eine DNS-Leak-Abfrage auszuführen.
Viele stellen zum ersten Mal fest, dass zwar DNS normal erscheint, ihr browser fingerprint, ihre Zeitzone, Sprache oder WebRTC-Informationen jedoch überhaupt nicht übereinstimmen.
Dies ist auch ein Hauptgrund dafür, dass Konten häufig von Risikokontrollsystemen markiert werden.
• Verwendung eines proxy, aber das System-DNS stammt weiterhin vom lokalen ISP
• Browser-Datenverkehr läuft über einen proxy, Systemanwendungen nutzen jedoch lokales DNS
• Virtuelle Maschinen und Hostmaschinen teilen sich dieselbe DNS-Konfiguration
• Verschiedene Konten verwenden unterschiedliche IPs, teilen sich aber denselben DNS-Ausgang
All diese Situationen gelten in plattformseitigen Risikokontrollsystemen als “Hochrisikoverhalten”.
Viele glauben, dass das Ändern ihrer IP ausreicht, um einer Erkennung zu entgehen. In Wirklichkeit schauen Plattformen nicht nur auf Ihre IP. Sie analysieren eine Kombination aus IP, DNS, browser fingerprint, Systemkonfiguration und Netzwerkverhalten.
Die Sicherheit von Konten hängt nicht nur vom Wechseln der IP ab. Regelmäßige DNS-Leak-Tests und der Einsatz von Tools wie ToDetect zur Überprüfung von browser fingerprints und Umgebungsdetails sind entscheidend, um Probleme frühzeitig zu erkennen und Risiken zu minimieren.
Aus Sicht der Plattform sind Sie transparent; aus Ihrer eigenen Sicht bedeutet nur eine saubere Umgebung wirklich Sicherheit.
AD