In den vergangenen zwei Jahren wurden DNS-Leak-Probleme von immer mehr Menschen angesprochen. Viele Nutzer haben eindeutig einen proxy aktiviert, dennoch können Plattformen ihren tatsächlichen Standort erkennen. In den meisten Fällen hängt dies eng mit DNS-Leaks zusammen.
Dies ist besonders häufig bei Nutzern von macOS- oder iOS-Geräten. Die Systemeinstellungen wirken sauber und der Netzwerkzugang funktioniert normal, doch DNS-Anfragen laufen unbemerkt über das lokale Netzwerk, ohne dass der Nutzer es bemerkt.
In diesem Artikel, basierend auf meinen eigenen praktischen Erfahrungen mit macOS- und iOS-Geräten, führe ich dich durch den vollständigen Prozess der DNS-Leak-Erkennung, häufige Fallstricke und wie du anschließend DNS-Leaks korrekt verhinderst.

DNS ist wie das „Telefonbuch des Internets“. Wenn du eine Website besuchst, fragt das System zuerst einen DNS-Server ab, um die entsprechende IP-Adresse zu finden.
Ein DNS-Leak bedeutet, dass selbst wenn du einen proxy oder ein IP-Tool verwendest, DNS-Anfragen weiterhin über deine lokalen oder ISP-DNS-Server gesendet werden.
Dadurch kann deine IP zwar im Ausland liegen, aber die DNS-Informationen geben dennoch deinen tatsächlichen Standort preis. Plattformen können durch eine Gesamtanalyse abweichende Umgebungen leicht erkennen.
macOS- und iOS-Nutzer sind dafür anfälliger, hauptsächlich weil:
• Die Standard-DNS des Systems hat hohe Priorität
• Safari und Chrome aktivieren DoH (verschlüsselte DNS) in bestimmten Versionen
• Einige proxy-Tools übernehmen DNS-Anfragen nicht vollständig
Stelle sicher, dass:
• Die Netzwerkverbindung erfolgreich hergestellt ist
• Die IP-Adresse auf die Zielregion umgestellt wurde
• Nicht mehrere proxy-Tools gleichzeitig aktiviert sind
Es wird empfohlen, vor dem Test den Browser oder die Netzwerkverbindung neu zu starten, um Cache-Interferenzen zu vermeiden.
Typische Schritte sind:
• Eine DNS-Leak-Testseite öffnen
• Auf „Standard Test“ oder „Extended Test“ klicken
• Die zurückgegebene DNS-Serverliste prüfen
Konzentriere dich auf zwei Schlüsselpunkte:
• Land/Region der DNS-Server
• Ob lokale ISP-Namen erscheinen
Wenn du Einträge wie “China Telecom / China Unicom” siehst, bestätigt dies im Grunde ein DNS-Leak.
In vielen Fällen werden DNS-Leaks nicht isoliert sichtbar, sondern von Plattformen zusammen mit Browser-Fingerprint-Daten identifiziert.
Hier kannst du den ToDetect Fingerprint Checker verwenden:
• Überprüfen, ob DNS und IP konsistent sind
• WebRTC, Zeitzone, Sprache und Systeminformationen prüfen
• Bewerten, ob die Gesamtumgebung „sauber“ ist
Wenn die DNS-Region nicht mit der IP oder der Zeitzone übereinstimmt, steigt das Risikoniveau deutlich.
Die folgenden Situationen sind Fallstricke, auf die die meisten schon gestoßen sind:
• Nur die IP ändern und DNS ignorieren
• Direkter Zugriff mit Safaris Standardeinstellungen
• DNS wird nach der Nutzung öffentlicher WLANs auf iOS überschrieben
• Secure DNS (DoH) in Chrome aktiviert
• proxy-Tools ohne aktivierte „DNS-Übernahme“
Insbesondere auf iOS kann das System selbst nach manueller Änderung der DNS-Einstellungen nach einem Netzwerkwechsel automatisch auf die Standardwerte zurücksetzen.
Achte bei der Wahl eines proxy- oder IP-Tools darauf, dass mindestens Folgendes unterstützt wird:
• Benutzerdefinierte DNS-Konfiguration
• Erzwungene Nutzung von Remote-DNS
• Möglichkeit, WebRTC zu deaktivieren
Dies ist die unkomplizierteste Lösung zur Vermeidung von DNS-Leaks.
macOS-Nutzer können zu: Systemeinstellungen → Netzwerk → Aktuelles Netzwerk → DNS gehen
Füge manuell vertrauenswürdige ausländische DNS-Server hinzu, z. B.:
• 1.1.1.1
• 8.8.8.8
iOS-Nutzer können die DNS-Einstellungen auf der WLAN-Detailseite ändern (wähle unbedingt „Manuell“).
Hinweis: Manuelle DNS-Einstellungen sind nur eine Ergänzung und können Leaks nicht zu 100 % verhindern; sie müssen weiterhin zusammen mit einem proxy verwendet werden.
Die Vermeidung von DNS-Leaks ist kein isoliertes Thema. Nach dem Einrichten einer Umgebung wird empfohlen:
• Einen DNS-Leak-Test durchführen
• Mit dem ToDetect Fingerprint Checker den vollständigen fingerprint prüfen
• Sicherstellen, dass IP, DNS, Zeitzone und Sprache logisch konsistent sind
Dies ist ein Schritt, den viele erfahrene Nutzer routinemäßig durchführen.
DNS-Leak-Erkennung ist keine einmalige Aufgabe, sondern ein Detail, das wiederholt verifiziert werden muss.
Insbesondere auf macOS und iOS können Systemupdates, Netzwerkänderungen und Browserversions-Updates Schwachstellen in eine ansonsten sichere Umgebung erneut einführen.
Es wird empfohlen, DNS-Leak-Erkennung zusammen mit Browser-Fingerprint-Erkennung durchzuführen. Jedes Mal, wenn eine Umgebung eingerichtet wird, führe den ToDetect Fingerprint Checker einmal aus, um zu bestätigen, dass IP, DNS, Zeitzone und Sprache logisch konsistent sind, bevor du die Umgebung offiziell nutzt. Hoffentlich hilft dir dieser Leitfaden, unnötige Umwege zu vermeiden.
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